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Artikel des Tages
Poverty Point ist ein archäologischer Fundort im Nordosten des US-Bundesstaats Louisiana nahe der Ortschaft Epps. Auf einem etwa 160 ha großen Gelände befinden sich in Größe und Komplexität einzigartige Erdwerke einer präkolumbischen Indianerkultur. Sie werden auf die Zeit zwischen 18. und 10. Jahrhundert v. Chr. datiert und stammen damit vom Ende der Archaischen Periode. Die Erbauer gehörten zu einer Jäger-, Sammler- und Fischer-Kultur, in der bereits einfache Keramiken hergestellt wurden. Die auffälligsten Erdwerke in Poverty Point sind sechs Erdwälle in Form halber konzentrischer Ringe, die mit ihren Enden an den Hangabbruch zu einem Altarm in der Talebene des Mississippi River stoßen. Zur Anlage gehören auch mindestens sechs als Mounds bezeichnete künstliche Hügel innerhalb und außerhalb der Halbringe. Am Ort der Anlage Poverty Point wurden schon im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert prähistorische Artefakte gefunden. Die Struktur als Anlage wurde aber erst in den 1950er Jahren auf Luftbildern erkannt. Seitdem finden fast durchgehend Ausgrabungen statt. Der Name Poverty Point stammt von einer gleichnamigen Plantage aus dem 19. Jahrhundert, auf deren Grund die Erdbauten gefunden wurden. – Zum Artikel …
Was geschah am 24. Januar?
- 76 – In Italica kommt der spätere römische Kaiser Hadrian zur Welt, der unter anderem die Hadriansbibliothek, das Pantheon, die Engelsburg und die Villa Adriana errichten lässt.
- 1076 – König Heinrich IV. fordert im Rahmen des Investiturstreits auf einer Reichsversammlung in Worms mit dem Appell „Descende, descende“ Papst Gregor VII. zum Rücktritt auf.
- 1946 – In New York wird Igor Strawinskys Symphony in Three Movements uraufgeführt.
- 1966 – Das zweistrahlige Geschäftsreiseflugzeug Learjet 24 absolviert den Erstflug.
- 1966 – Der Physiker Homi Jehangir Bhabha, der bedeutende Beiträge zur Teilchenphysik geleistet hat, stirbt als Passagier des Air-India-Fluges 101 am Mont Blanc.
In den Nachrichten
- Beim Eisenbahnunfall von Adamuz in der Provinz Córdoba in Spanien sind 45 Menschen ums Leben gekommen.
- Dreieinhalb Jahre nach dem Eisenbahnunfall von Burgrain mit fünf Toten sind zwei angeklagte Bahn-Mitarbeiter vom Landgericht München II freigesprochen worden.
- In Portugal hat António José Seguro (Bild) von der Partido Socialista die erste Runde der Präsidentschaftswahl gewonnen, ohne die absolute Mehrheit zu erreichen.
Kürzlich Verstorbene
- Francis Buchholz (71), deutscher Rockbassist († 22. Januar)
- Rüdiger Erben (58), deutscher Politiker († 21. Januar)
- Angelika Mann (76), deutsche Sängerin und Schauspielerin († 21. Januar)
- Klaus Rinke (86), deutscher bildender Künstler († 20. Januar)
- Erzsébet Palatinus (66), jugoslawische Tischtennisspielerin († ≤16. Januar)
Schon gewusst?
- Nach dem Verzehr ihres ersten Berliner Döners hatten ein paar Düsseldorfer Punks wunderliche Kebabträume.
- Öffentliche Beschaffungen waren in der Schweiz bis 1994 nicht gesetzlich geregelt.
- Erst im Zusammenspiel mehrerer Ceng-ceng ergibt sich der Rhythmus.
- Mary Meigs Atwater vermittelte als Ergotherapeutin auch Tätigkeiten wie Brettchenweben.